Menschlichkeit und Würde
Erdbeben auf Haiti
Update: Dienstag, 23.02.2010
Unsere Ärzte und Helfer arbeiten kontinuierlich auf Haiti weiter. In der momentanen Phase wird besonders die medizinische und anderweitige Versorgung der Waisenkinder und angrenzenden Camps sichergestellt. Bisher wurden seitens Humanity First insgesamt mehr als 5 Tonnen Hilfsgüter nach Haiti verschifft, sowie mehr als 9000 Patienten von unseren Teams behandelt. Weiterhin hat Humanity First die Infrastruktur geschaffen, um täglich bis zu 7000 Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Zwei weitere Wasser-Filteranlagen werden derzeit installiert. Im nächsten Schritt ist die langfristige Versorgung mit Trinkwasser, Obdach, Bildung und medizinischer Versorgung geplant, besonders hinsichtlich der aufkommenden Jahreszeit, die bekannt ist für Regenfälle und Hurrikans.
Spenden werden weiterhin dringend benötigt, um diese Versorgung und Stabilisierung zu gewährleisten. Auch aus Entwicklungsländern gab es Spenden an Humanity First, so beispielsweise aus Burkina Faso, Mauritius, Uganda und Kenia. Obwohl manche dieser Menschen weniger als 2,- US-Dollar am Tag haben, spenden Sie davon einen Dollar für Haiti. Das ist wahre Menschlichkeit. Vielen Dank besonders an diese Selbstlosigkeit.
Bitte spenden auch Sie weiter, Vielen Dank dafür!
Spendenkonto:
Humanity First Deutschland
Frankfurter Volksbank eG
Kto: 500 284 676
BLZ: 501 900 00
Verwendungszweck: HAITI


ANKÜNDIGUNG: AKTIONSTAG ZUR OBDACHLOSENHILFE
Humanity First Deutschland und Diakonie Frankfurt/Main: Gemeinsame Aktion zur Obdachlosenhilfe
Am Montag dem 01. März 2010 findet ab 11:30 Uhr im Tagestreff des Diakoniezentrum Weser5 (Weserstraße 5, 60329 Frankfurt am Main) ein Aktionstag zur Obdachlosenhilfe statt.
Organisiert wird der Aktionstag von der Hilfsorganisation Humanity First Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Weser5. Im Rahmen des Aktionstags werden gesammelte Kleiderspenden, heiße Getränke und Spenden alltäglicher Gebrauchsgegenstände an die Obdachlosen im Tagestreff verteilt.
Ziel des gemeinsamen Aktionstags ist es einerseits zu zeigen, dass die Obdachlosen nicht alleine gelassen werden, zum anderen soll vor Allem die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht werden, dass es nicht nur im Ausland oder in Entwicklungsländern notleidende Menschen gibt, sondern auch in Deutschland. Hier in unserer Nachbarschaft gibt es viele in Not geratene Menschen, die unsere Unterstützung benötigen. Gerade in dieser Zeit sieht man wieder den Trend, dass hohe Millionenbeträge an Menschen ins Ausland gehen während die Menschen in unserer näheren Umgebung nahezu vergessen werden. Dabei kann man oftmals sogar schon mit kleinen Sachspenden helfen.
Weitere Informationen zu dem langfristig angelegten Projekt von Humanity First finden Sie
hier
und auf www.Weser5.de - Diakoniezentrum in Frankfurt am Main

Erdbeben auf Haiti
Update: Montag, 15.02.2010
Ein kurzes Update, das uns über die Arbeit der Hilfskräfte von Humanity First vor Ort auf dem Laufenden hält:
Im Medical Relief Camp werden täglich etwa zwischen 150-200 Patienten behandelt. Weitere 50-200 werden in der Umgebung und anderen Regionen behandelt.
Weiter wurden 170 Wasseraufbereitungs-Sets zur Verfügung gestellt, weitere dieser Sets werden in etwa 2 Wochen eintreffen.
Neben einer Wasseraufbereitungseinheit, die wir im Da Dau Duo Camp installiert haben, werden wir mit zwei weiteren Einheiten von einer anderen NGO unterstützt.
Ein neues Team mit Fachärzten und Logistikern ist in Santo Domingo (Dom.Rep.) eingetroffen, einige andere Helfer wiederum befinden sich auf dem Heimweg.
Nicht-medizinische Hilfeleistungen für Waisen- und andere Camps werden fortgesetzt.
Update: Montag, 08.02.2010
Quelle: Youtube.com
Fast einen Monat nach dem Erdbeben von Haiti beträgt die Zahl der Todesopfer laut Premier Minister Bellerive über 212.000 Menschen, wobei viele der Leichen immer noch unter den Trümmern begraben liegen. Ohnehin ist dies jedoch bereits die höchste Zahl an Todesopfern, die je eine Naturkatastrophe auf dem amerikanischen Kontinent verursacht hat. Die endgültigen Zahlen liegen Schätzungen zufolge zwischen 240.000 und 280.000 Toten. Weitere 300.000 Verletzte wurden bisher behandelt und mehr als 2 Millionen Menschen sind derzeit obdachlos, ein Großteil davon sind Kinder. (Klicken Sie hier für eine Berichtsübersicht der Schadensregionen auf Haiti)
Unser Team in Port-au-Prince behandelt weiterhin Kranke und Verletzte. Insgesamt behandelten unsere Ärzte und Helfer mehr als 4.100 Verletzte, weit über 4 Tonnen medizinischer Hilfsmittel und Operationsmaterialien wurden nach Haiti überführt.
Inzwischen ist das Team aus Großbritannien wieder in der Heimat angekommen, während ein weiteres Team, bestehend aus 14 Ärzten und Helfern, aus USA und Kanada mit Flügen der Vereinten Nationen nach Haiti unterwegs ist. Insgesamt sind nun 51 Leute von Humanity First im Krisengebiet vor Ort.
Die Situation in Haiti verändert sich zusehends, da nun anstatt offener Wunden und Verletzungen die Angst vor Seuchen und Infektionen steigt, sowie die Weiterversorgung der behandelten Patienten im Vordergrund steht.
Dr. Daud, Koordinationsleiter von Humanity First auf Haiti kommentierte dies mit den folgenden Worten:
„Die Notwendigkeit nach Operationen besteht weitestgehend nicht mehr. Nun müssen wir in die nächste Phase gehen, der Prävention von Seuchen und der allgemeinen medizinischen Versorgung. Was die Rehabilitationsphase angeht arbeiten wir bereits seit 3 Jahren an Projekten zum Aufbau von Bildung und der Infrastruktur hier in Haiti und wir rechnen damit, hierauf für die nächsten Monate weiterhin den Fokus zu legen, während sich das Land erholt. Derzeit arbeiten wir am Wiederaufbau eines Waisenheims, der Instandsetzung von Wasser-Filter-Anlagen und der mittelfristigen Versorgung einer Gemeinde von etwa 5.000 Menschen.“
Die Flüchtlings-Camps auf Haiti werden also noch für einige Monate aufrechterhalten werden müssen, da stets mehr Menschen dort Zuflucht suchen, die auch weiterhin unsere Hilfe brauchen.
Bitte spenden Sie daher tatkräftig weiter, damit wir geduldig und langfristig den Menschen auf Haiti zur Seite stehen können.
Spendenkonto:
Humanity First Deutschland
Frankfurter Volksbank eG
Kto: 500 284 676
BLZ: 501 900 00
Verwendungszweck: HAITI

